Inmitten der Natur- und Skiarena Kärnten, eingebettet zwischen Gailtaler Alpen im Norden und der mächtigen Gebirgskette der Karnischen Alpen im Süden, liegt unser kleiner Ort auf der Sonnenseite des Gailtales Wahrscheinlicher Ursprung war die Errichtung einer römischen Wehrwallanlage (Hadnmauer) im 1. - 2. Jahrhundert n. Chr.. Zum Schutz des damaligen Bergwerks- und Industriegebietes "Gurina" (Dellach/Gail) verlief sie vom heutigen Jenig, quer durch das Tal, nach Rattendorf.

Urkundlich erwähnt wurde der Name Jenes oder Jensdorf 1375, ab 1778 ist der Name Jenig verbrieft. Die vorwiegend bäuerliche Struktur veränderte sich langsam, aber 1873 begann mit der Einrichtung einer Poststation der Weg in die Neuzeit und 42 Jahre später erfolgte der wirtschaftlich so wichtige Anschluß an das österreichische Bahnnetz. Denkwürdiger Tag war der 4. Juni 1917 durch den Besuch der Kaiserin Zita (Denkmal).

Nach dem Ende der beiden Weltkriege, die auch in unserer Bevölkerung traurige Narben hinterlassen haben, begann der wirtschaftliche Aufschwung und mit den ersten Sommerfrischlern wurde, neben Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe, der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Heute gibt es ein pulsierendes Dorfleben mit 2 Gastronomiebetrieben und etlichen Tourismusunternehmen. Post und Bank haben eine Filiale bei uns, Landwirtschaft- und...

...Almenleben blühen mit starken Produkten (Gailtaler Speck und Original Gailtaler Almkäse) und drei erfolgreiche Handwerksbetriebe runden das Wirtschaftsbild eines intakten Ortes ab.

Die Verbundenheit mit dem Nachbarort Rattendorf spiegelt sich deutlich im kulturellem Miteinander wider. Singgemeinschaft, Feuerwehr, Burschenschaft, Kameradschaftsbund oder Landsmannschaft. Gefeiert wird zumeist gemeinsam, zum Fasching allerdings gibt es auch ein komödiantisches Gegeneinander -zum Gaudi aller Bürger und Gäste.